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Raab Galerie Berlin

Goethestraße 81
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Öffnungszeiten:
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Fax ++49. +30. 31 01 53 08

Die Galerie

Raab Galerie Berlin

Seit 1978 hat die Raab Galerie ihren Standort in Berlin, schon als es im Westen der Stadt viele Künstler und kaum Galerien gab. Die besondere Situation der Stadt machte Berlin als Ausstellungsort attraktiv, für bekannte Künstler aus vielen Ländern war es ein wichtiger Ort der Begegnung. Das ist bis heute so geblieben. Auch dem Schwerpunkt der Galeriearbeit, der Malerei, sind wir seit fast 40 Jahren untrennbar verbunden, mit Ausstellungen deutscher Künstler - Rainer Fetting, Markus Lüpertz, Helmut Middendorf, Hubertus Giebe, Harald Klemm, Peter Chevalier, Hermann Albert, Thomas Schindler und Werken aus Italien - von Enzo Cucchi, Ernesto Tatfiore, Roberto Barni, aus Frankreich - Jean-Michel Alberola und Gerard Garouste, aus den USA - Donald Sultan, Chuck Close, Jim Dine, aus Großbritanien Christopher Le Brun oder aus Russland - Timur Novikov, Afrika, haben wir der malerischen Entwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts viel Raum gegeben. Heute bilden street artists mit El Bocho, neue Wiener Expressionisten mit Nina Maron und dem Bildhauer Martin Krammer, chinesische Künstler mit Qin Feng und Zhang Jing die junge Generation der Galerie.


Aktuell in der Galerie:   Gianni Dessi - in chiaro 11.03.17 - 08.04.17

Gianni Dessi - in chiaro

Gianni Dessi - in chiaro

Skulpturen, Leinwände, Papierarbeiten



"In Chiaro" gibt mit den Werken von Gianni Dessi einen Vorgeschmack auf den Frühling, das italienische Licht in seinen Werken erweckt die Sehnsucht. Und man muß nicht erst über die Alpen reisen, um das zu sehen, sondern und nur in unsere Ausstellung kommen. Im Frühlingserwachen werden nicht nur poetische Bilder sichtbar, Dessi trägt die Gedanken auch in den Raum, jedes Werk korrespondiert mit dem anderen und macht sichtbar, wie alles durch Kunst in Bann geschlagen wird. Das Kunstwerk kann eine Zeichnung sein, die im Dialog mit einer Skulptur steht und ein Gemälde, das sich über seine natürlichen Grenzen hinaus auf der Wand ausbreitet.  Grundlage für den ästhetischen und intellektuellen Zusammenhang, den er seinen Werken mit auf den Weg gibt, ist seine Überzeugung, dass ein Künstler einen Beitrag leistet: mit seinen bildnerischen  Erzählungen ist er Vermittler zwischen Mensch und Leben, Schicksal und  Orientierung im Dasein. 

Die Ausstellung ist daher inszeniert, darüber hat Gianni Dessi nachgedacht, das reizt ihn, weil es die Poesie seiner Werke zum Leuchten bringt und weil ihn seit Jahren ein Satz von Baudelaire umtreibt, " glorifier le culte des images (ma grande, mon unique, ma primitive passion)".  Von der Poesie ist  es nicht weit zum Theater, einer großen Leidenschaft Gianni Dessis. Als bildender Künstler hat er bei vielen Inszenierungen mitgewirkt, unter anderem mit Peter Stein,  für den er als ein Beispiel von vielen die Salzburger Parsival Inszenierung in Szene setzt und mit dem er seit Jahren befreundet ist. Schon ab Donnerstag kann man ihm auch in der Galerie begegnen und das große Bild "In Chiaro" als Wandinstallation entstehen sehen. Diese  Möglichkeit, Gianni Dessi und seinen Werken gleichzeitig zu begegnen, kann man bis zur Ausstellungseröffnung nutzen.

Er verkörpert mit seiner Person und seinem Werk die große italienische Maltradition seit der Renaissance, seine ganz besondere Liebe gilt dabei der Moderne. Viele seiner Werke reichen besonders in die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zurück und schlagen gleichzeitig einen Bogen zu vielen neuen Anregungen, die er auf unzähligen Auslandsbesuchen und in Kontakten mit Museen und Galerien während seiner umfangreichen Ausstellungsagenden erworben hat. So italienisch die Ausstrahlung seiner Werke ist, so kosmopolitisch ist ihr Hintergrund und ihr Entstehungsprozeß. Das wiederum ist typisch für einen Römer, in der Stadt findet seit zweitausend Jahren ein lebhafter kultureller Austausch statt, der sich auf viele Kulturen bezieht. Dieses wechselseitige Geben und Nehmen hat schon Aby Warburg inspiriert und zur Erneuerung der Kunstwissenschaft durch das Studium des kulturell- symbolischen Gedächtnisses des Menschen geführt. Deshalb ist uns  die italienische Kultur auch so vertraut: sie erreicht schon vor zweitausend Jahren mit Dichtern wie Senecca und Ovid den Anspruch, auf der Höhe der Zeit zu sein, erlebt in der Renaissance einen weiteren kulturellen Höhepunkt, von dem wir uns bei jedem Besuch der grandiosen Nationalgalerie in Berlin ein Bild machen können. Typisch italienisch eben und dabei längst Bestandteil unserer eigenen Vorlieben und Prägungen in der Kunst.



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