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Nina Maron - see that girl
15.03.14 - 25.04.14

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Öffnungszeiten:
Mo–Fr 10–19 Uhr
Sa 10–16 Uhr

THOMAS SCHINDLER

1959 in Braunschweig geboren

1978 Studium der Malerei an der HBK Braunschweig - bei .Hermann Albert und Peter Voigt

1983 Meisterschüler bei Prof. H. Albert und Prof. P. Voigt

lebt und arbeitet in Falkensee

Thomas Schindler gehört zu einer Berliner Künstlerbewegung, die sich in den 80er Jahren der Erneuerung figurativer Kunst mit metaphorischen Bildern zur Aufgabe gesetzt hat. De Chirico, der neoklassizistische Picasso, der Flame Permeke, aber auch die deutsche Neue Sachlichkeit der 30er Jahre dienten ihm hierbei als Ausgangspunkt.

Um der "Herrschaft des Schönen" Ausdruck zu geben, wählt er Themen wie Landschaften, Schiffe, Stillleben, Figuren, biblische oder antike Geschichten, zum Beispiel die Argonauten, auch Leda, die sich mit dem Messer am Schwan rächt. Dabei gibt es in den Werken der 80er Jahre andere Ansatzpunkte, als in den neueren Werken. War die Stadt Berlin noch in den 80er Jahren auf Grund der paradoxen Situation, innerhalb der Mauern freier zu sein, als außerhalb, eine unerschöpfliche Quelle für metaphysische Erlebnisse, brachte der Fall der Mauer in den 90er Jahren auch die Freude an der wiedergewonnen Freiheit mit sich und an einer größeren Offenheit zur Welt.

Das verändert Schindlers Denken. Solange die Mauer noch stand, waren Kunsttheorien stark ideologisch geprägt. Stalin huldigte dem realistischen Malstil, der Westen war abstrakt. Das Bekenntnis einiger Berliner Künstler zur Figuration bildete zwar schon in den 60er Jahren in Berlin eine Ausnahme, blieb aber gleichzeitig durch diesen Widerspruch eingeengt. Gedankenwelten sind nicht abstrakt oder gegenständlich, sondern beides. Ausgehend vom großen Vorbild Fernand Leger, fasziniert vom abstrakten amerikanischen Expressionisten Adolphe Gottlieb,s entstehen erste Bilder zwischen Abstraktion und Figuration. Das ist weiterhin begleitet von mythologischen Themen, wie zum Beispiel dem Traum vom Fliegen, die gleichzeitig Bilder des großen Scheiterns sind.



AUSSTELLUNGEN ( Auswahl)

1981 Gruppe Weißes Pferd, Hannover

1983 Raab Galerie, Berlin

1984 Sharpe Gallery, New York; Neue Malerei, Berlin, Kästner Gesellschaft, Hannover Galerie Holtmann, Köln

1985 Schlesinger Gallery, New York Edward Totah Gallery, London Studio d'Arte Contemporanea Cannaviello, Mailand

1986 Bransten Gallery, San Francisco Gimpel & Weitzenhoffer, New York , "Momente zum Thema Urbanität" Kunstverein Braunschweig

1988 "In Berlin", Kunstverein Lingen; "Contaminazione", Galleria Civica d'Arte Contemporanea, Termoli 1989 Galerie Pascal Lucas, Valencia Galerie von Vertes, München ; "German Artists", Galerie Samuel Lallouz, Montreal Raab Galerie London CITAC Deputacion de Valencia Galerie Birtschansky, Paris, Kunstverein Lingen

1989 "nuovi ordinarori", Piramide de Arte Contemporanea, Florenz, Raab Gallery, London, Galerie von Vertes, München

1990 Raab Galerie Berlin

1993 Galerie Pascal Lucas, Valencia

1994 Galerie Oksana Uterstädt, Berlin, Galerie Birtschansky, Paris

1995 Memento Mori, Galerie Parzival, Berlin, Premier Salon International d'Art Contemporain, Strasbourg

2002 Raab Galerie Berlin

2004 Raab Galerie Berlin, "Die wiedergefundene Malerei"gemeinsam mit Odd Nerdrum, Christopher LeBrun und Alke Brinkmann

2005 Raab Galerie Berlin - IKARUS

2007 Raab Galerie - Im Kabinett: Die 80er Jahre

2009 Works on Papier, Raab Galerie

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824746504544 824746494944 824749474848
824746504652 824746514949 824748525351
824749454444 824747484550 824749474844
824747474447 824747534943 824746474551
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