Habermann, Efraim
zum 75. Geburtstag von
Efraim Habermann
Photograph und Lebenskünstler
In der jüdischen Gemeinde fühlt sich Efraim Habermann,
1933 in Berlin geboren, zu Hause.
Als Kind floh er mit seinen Eltern ins damalige Palästina und
ist 1957 nach Berlin zurückgekehrt.
Er lebt allein, ist das, was man einen Lebenskünstler nennt,
und kommt ein paar Mal pro
Woche zum Mittagessen ins Gemeindehaus. Wenn er singt, fühlt
er sich am wohlsten.
Deswegen singt er ziemlich oft. Denn dann fliegt seine Seele
Richtung Himmel.
"Wenn man Sehnsucht nach Heimat hat, soll man zum Himmel
gucken.
Der Himmel ist überall gleich“
Über seine Arbeit als Fotograf sagt er:
"Es gibt Dinge, die kann ich in Berlin nicht fotografieren.
Das Brandenburger Tor und den Reichstag zum Beispiel. Da kommt in
mir zuviel Geschichte hoch".
Ende der 60er Jahre war Habermann einer der ersten in Berlin, der
Kunstfotografie an Tageszeitungen verkaufte,
z.B. an den Tagesspiegel.
Sie sind herzlich eingeladen zur Ausstellungseröffnung am 17.
6. 2008 in der Zeit von 19-21 Uhr
in die Raab Galerie, Fasanenstr. 27, 10719 Berlin.
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