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Logo:  RAAB Galerie Berlin

Image - die Galerie
Anschrift: Potsdamer Str. 58, D-10785 Berlin…ffungszeiten: Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhre-mail: mail@raab-galerie.de
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Vellguth, Klaus-Peter



Geboren 1960 in Nürnberg



1979 bis 1981 Studium der Geologie, TU Berlin

1981 bis 1982 HdK-Vorbereitung im Atelier H. Mondry

1983 bis 1989 Studium an der HdK, Berlin Meisterschüler bei Prof. Wolfgang Petrick

seit 1989 freischaffender Künstler

seit 1993 Zusammenarbeit mit der Raab Galerie

1994 bis 1997 Hochschule der Künste, Berlin, Lehrauftrag für Lithografie

1999 ALS-Verlag, pädagogischer Verlag, Illustration von Arbeitsbögen für Kinder

seit 1990 Creative Service Drummer, Event-Agentur

Visualisierung von Veranstaltungen, Deko-Malerei

1990 Kunstverein Esslingen und Kronach

1991 Schlaraffenland, Akademie der Künste, Berlin , (Katalog)

1993 4 Berliner Künstler in Tokyo,

1994 X-Position, Akademie der Künste, Belin (Katalog)

Raab Galerie, London

1995 Wandbilder Oberstufenzentrum Lichtenberg

seit 1997 Druckwerkstatt des Kulturwerks des bbk berlin , Werkstattleiter für Lithografie,

individuelle Beratung der Künstler und Workshops

1998 Wandbild, BVG-Netzleitzentrale

1999 Luminat – Neapel

Villa Schwarzenberg, Berlin

2000 Lithografieworkshop in Georgien

2001 Symposium und Planair in Georgien

2002 Arbeitsstipendium in Donegal, Irland

2005 4wöchiger Lithografieworkshop, Akademie der Künste, Baku



lebt und arbeitet in Berlin



1934 wurde durch eine Radiosendung eine Kleinstadt durch die angebliche Invasion von

kleinen grünen Männchen in Angst und Schrecken versetzt.

1994 besetzen kleine grüne Engel die Yamaha-Musikschule in Berlin mit Pauken und Trompeten.

Seit diesem Zeitpunkt setzt sich KPVellguth mit diesen Erscheinungen auseinander,

ob auf Leinwand, Papierarbeiten oder 100 Vinylplatten – diese kleinen grünen Dinger lassen ihn

nicht mehr ruhen, sie durchziehen seinen Alltag und besetzen sein Denken.

1997 kommt ein weiteres kleines grünes Ding hinzu – das Ampelmännchen.

Diese kleine grüne Figur veranlaßte den Künstler dazu, sich intensiver mit Berlin und

seinen Verkehrsmitteln auseinanderzusetzen.

Er sichtete hunderte von historischen Photos und benutzte z.B. Abbildungen von

historischen Strassenbahnwagen, einspännigen Pferdebahnwagen, die Rekordfahrt von 1905,

verschiedenen Haltepunkten oder den Sonderfahrschein B aus dem Jahr 1956 -

ohne Umsteigeberechtigung, Preis 30 Pfennig, sowie alte Werbung für seine eindrucksvollen

Siebdruckarbeiten.

1905 hörten sich Berichte über Geschwindigkeit noch so an:

...man möge sich vorstellen, wie er vergnügt und guter Dinge auf einem Wege neben der

Bahnstrecke sich in der würzigen Herbstluft ergeht. Plötzlich schreckt ihn fernes Grollen

aus seinen angenehmen Träumen. Unsicher bleibt er stehen und schaut sich um, aus welcher

Richtung solch ungewohntes Geräusch ertönen mag. Noch erblickt er nichts, aber das

Grollen wird stärker und kommt näher. Es vermischt sich mit einem dringenden Heulton,

einem Ton, wie er ihn bis dato noch niemals zu Ohren bekam. Das mögen Geräusche sein,

wie sie die arme Seele auf ihrem Fluge zur Hölle begleiten. Schließlich erkennt der

geängstigte Wanderer am Horizont ... eine Strassenbahn.